Alyth ist von einem sehr kleinen Dorf im Norden von Perthshire zu einer kleinen, malerischen und sehr attraktiven ländlichen Stadt angewachsen. Sie liegt am Rande einer Moorlandschaft mit ausgedehnten Heideflächen, die sich bis Braemar erstrecken.
Gegründet von König James III im Jahre 1488, erhielt Alyth den Status einer freien Stadt mit dem Recht, Märkte und Messen abzuhalten. Das kontinuierliche Wachstum dieser Gegend hat dazu geführt, dass der Fluss Queich (oder Alyth burn) mit seinen zahlreichen Brücken jetzt durch das Zentrum von Alyth fließt.
Das historische Zentrum der freien Stadt Alyth liegt am Fuße von Glenisla und wird mit der Artus-Sage in Verbindung gebracht. Auf dem nahen Hügel Barry Hill steht die Ruine einer alten Festung. Es wird behauptet, dass dort Mordred die Königin Guinevere gefangen hielt.
Die Stadt hat ein Heimatmuseum, welches zwischen Mai und September täglich geöffnet ist. Eichhörnchen, Rehe oder Reiher können manchmal in der Umgebung des Erholungsgebiets „Den of Alyth“ gesehen werden. Das Gebiet ist in der Liste der Orte Großbritanniens mit „speziellem wissenschaftlichen Interesse“ aufgeführt. Am Fuße von Glenisla kann man den über zahlreiche Kaskaden tosend in die Tiefe stürzenden Wasserfall „Reekie Linn“ bestaunen.
Nördlich der Stadt liegt „Spittal of Glenshee“, umgeben von Schottlands größtem Skigebiet. Für die Skifahrer, die unterwegs zu den Skipisten sind, bietet sich ein Zwischenstop in Alyth an.
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